Nach der Weizenernte: 6 Tipps für danach

Die Weizenernte hat begonnen und läuft noch spätestens bis August weiter. Doch sobald die Maschinen stillstehen, geht die Arbeit weiter – denn nach der Ernte ist vor der Ernte.
Hier sind sechs praktische Tipps für die Zeit nach dem Dreschen:
- Maschinenpflege nicht vergessen
Mähdrescher, Anhänger und Geräte gründlich reinigen und auf Verschleiß oder Schäden prüfen. Frühzeitige Wartung verhindert Ausfälle im nächsten Jahr. - Kornlagerung prüfen
Feuchtigkeit unter 14 Prozent halten und das Getreide bei Bedarf nachtrocknen. Lager regelmäßig auf Schädlinge und Belüftung prüfen. - Stroh sinnvoll verwerten
Stroh pressen und abfahren oder direkt auf dem Feld einarbeiten. Beim Einarbeiten auf ausreichende Stickstoffversorgung achten. - Bodenbearbeitung einplanen
Flaches Grubbern fördert die Keimung von Ausfallgetreide und Unkräutern – ein wichtiger Schritt zur Unkrautregulierung. - Bodenanalysen durchführen
Jetzt Bodenproben nehmen, um gezielt düngen oder kalken zu können. So wird die Nährstoffversorgung der nächsten Kultur gesichert. - Frühzeitig planen
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um über Sortenwahl, Fruchtfolge und Zwischenfrüchte nachzudenken. Typische Kulturen nach Weizen sind z. B. Winterraps, Sommergerste, Mais oder Leguminosen wie Ackerbohnen. Auch Zwischenfrüchte können helfen, die Bodenstruktur zu verbessern und Nährstoffe zu binden.
Die Arbeit nach der Ernte ist entscheidend für den Erfolg im kommenden Jahr. Gute Vorbereitung zahlt sich aus – denn nach der Ernte ist vor der Ernte.

